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TV Hüttenberg (2. Bundesliga)

TV Hüttenberg - fast wäre das Märchen in Liga Eins weitergegangen

(mro) Linden-Cup Dauergast TV 05/07 Hüttenberg konnte nach seinem einzigartigen Durchmarsch aus der dritten in die erste Liga diese leider nicht halten und kehrt nach einer ereignisreichen Saison zurück in die zweite Handball-Bundesliga. Was für viele Handballexperten von vorne herein sowieso klar war, sich aber erst am 34. und letzten Spieltag bewahrheitete.

 

Und das trotz etlicher Nackenschläge im Laufe der Saison. So verließ Aufstiegstrainer Aðalsteinn Eyjólfsson die Blau-Weiß-Roten nach gut einem Viertel der Saison, um direkt zum Ligakonkurrenten nach Erlangen zu wechseln. Zwar wurde mit dem erstligaerfahrenen Emir Kurtagic schnell Ersatz gefunden, dennoch mussten sich Mannschaft und Trainer erst einmal aneinander gewöhnen. Zudem erkrankte in der EM-Pause Sommer-Neuzugang Vladan Lipovina, bis dato schon 78-facher Torschütze, und die polnische Leihgabe Szymon Sicko fiel verletzungsbedingt aus. Da sich auch noch Tim Stefan verletzte, fehlten dem TVH auf einen Schlag nicht nur eine komplette Rückraumreihe sondern auch die dringend benötigten Shooter für die einfachen Tore. Am bittersten war der Zeitpunkt der Ausfälle, da sich zu dem Zeitpunkt, als das Ausmaß absehbar war, das Transferfenster geschlossen hatte und man somit personell nicht mehr reagieren konnte. Doch die Handballer aus Hochelheim und Hörnsheim lebten ihren Traum trotzdem weiter und erkämpften sich so viele Sympathien. Die sich aber nicht immer in den notwendigen Punkten niederschlugen, so dass die bitteren Niederlagen in Ludwigshafen sowie gegen den VfL Gummersbach letztendlich den Abstieg besiegelten.

 

Wie bereits nach dem einjährigen Bundesliga-Intermezzo in der Saison 2011/12 ändert sich auch dieses Mal das Gesicht des TVH. Von den neun Abgängen bleiben mit Dominik Mappes (HC Erlangen), Jannik Hofmann (Eulen Ludwigshafen) und Vladan Lipovina (Rhein-Neckar Löwen) drei Spieler in anderen Vereinen erstklassig. Die Routiniers Matthias Ritschel und Sebastian Roth beendeten ihre Karriere und Tim Stefan, Jan Wörner, Jonas Müller und Szymon Sicko verließen ebenfalls den Verein. Mit Torwart Nikolai Weber von Nachbar HSG Wetzlar und den Eigengewächsen Johannes Klein und Tim Lauer stehen bestens bekannte Neuzugänge fest. Zudem konnten mit dem 22-jährigen tschechischen Nationalspieler Dieudonne Mubenzem und dem gleichaltrigen ehemaligen Jugend- und Juniorennationalspieler Björn Zintel Ergänzungen zu den Rückraumakteuren Tomáš Sklenák und Ragnar Jóhannsson verpflichtet werden. Auf den beiden Außenpositionen und am Kreis beziehungsweise der Deckungsmitte kann Kurtagic zudem weiter auf Christian Rompf, Daniel Wernig, Tobias Hahn, Moritz Lambrecht, Mario Fernandes sowie Moritz Zörb setzen und somit auf eingespielte Abläufe bauen. Findet man nun noch einen hochwertigen Spieler für die Königsposition im linken Rückraum, dann sollte der TVH auch in der stark besetzten 2. Liga in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen können.

 

Markus Röhrsheim

Wieder einmal – Neubeginn beim TV Hüttenberg

Als hätten es sich die Fußballer bei der Weltmeisterschaft abgeschaut, so war auch die letzte Saison des TV Hüttenberg oftmals ein Sinnbild dafür, welchen Einfluss vermeintlich hoffnungslose Außenseiter letztlich doch ausüben können. In der DKB-Handball-Bundesliga stand für die Mittelhessen unterm Strich dann doch die Rückkehr in die 2. Bundesliga auf der Agenda, doch der Absteiger hatte bis zum bitteren Ende noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Verspielt hatte man den Klassenerhalt aber sicherlich nicht in dieser Begegnung bei den Füchsen Berlin, sondern in den vielen Partien, die bis zum Abpfiff auf   Messers Schneide standen, dann aber häufig nur in einem Remis oder zum Nachteil der Hüttenberger endeten. Das waren die Aufeinandertreffen mit Gummersbach, Lemgo oder Stuttgart – Beispiele gab es dazu hinreichend viele. Womöglich waren auch das die kleinen Nuancen, von denen der Experte immer spricht, schließlich endet ein Handballspiel nicht in der 55.Spielminute. Eine vergleichsweise erfolgreiche, bzw. bemerkenswerte Zeit in der stärksten Liga der Welt weckt natürlich gleichsam auch Begehrlichkeiten, so werden nach der aktuellen Runde gleich neun Akteure den TVH verlassen. Besonders schmerzhaft sind dabei zweifelsohne die Abgänge von Spielmacher und Identifikationsfigur Dominik Mappes, der sich seinem ehemaligen Trainer Adalsteinn Eyjolfsson beim HC Erlangen anschließen wird. Dazu kommen mit Keeper Matthias Ritschel (Karriereende) und Linksaußen Jannik Hofmann (Eulen Ludwigshafen) weitere wichtige scheidende Personalien. “Die Erfahrungen in der Bundesliga können den Jungs aber sicher auch weiterhelfen. Als Mannschaft haben wir über die gesamte Zeit eine starke Entwicklung hingelegt und wollen diese natürlich auch fortführen“, kommentierte Coach Emir Kurtagic, nachdem die Rückkehr ins Unterhaus feststand. Darüber hinaus hat der TV Hüttenberg insgesamt für durchaus interessante Neuzugänge sorgen können. So wird ab sofort mit Nikolai Weber (HSG Wetzlar) ein bestens bekannter und weitreichend bundesligaerfahrener Akteur zwischen den Pfosten stehen und damit wohl einen der stärksten Schlussmänner in der 2.Liga stellen. Mit Dieudonné Mubenzem (Dukla Prag), Björn Zintel (ASV Hamm-Westfalen) und dem Schweden Markus Stegefelt (HBW Balingen-Weilstetten) hat man externe Neuzugänge verpflichten können, die allesamt als beachtliche Talente gelten und bei denen es spannend werden wird, wie man sie in den Hüttenberger Kader integrieren kann. Ergänzt wird dieser darüber hinaus durch junge TVH-Talente wie Johannes Klein und Tim Lauer. Somit dürfte es durchweg spannend werden, wie sich die Mittelhessen auf dem diesjährigen Linden-Cup präsentieren werden.

 

Patrick Olbrich

Wohlrab freut sich auf das Prestigederby

Interview mit dem neuen Co-Trainer des TV Hüttenberg

Vom 30. Juli bis 04. August 2018 steigt mit dem Linden-Cup der Sparkasse Gießen wieder das größte Handball-Vorbereitungsturnier Hessens in der Stadthalle Linden. Schon viele talentierte Spieler aus der Region schafften den Sprung in den Profibereich und spielten zum Beginn ihrer Karriere beim Linden-Cup vor. Seltener schaut das jedoch bei ambitionierten, heimischen Trainern aus. Einer, der diesen Sprung geschafft hat, ist Johannes Wohlrab, der jahrelang als Trainer der SG Kleenheim in der Amateurgruppe antrat und in diesem Jahr als Co-Trainer des TV Hüttenberg in der Profigruppe um die handballerische Krone Mittelhessens kämpft. Wohlrab gehört in der Region zu den talentiertesten Trainern, weshalb das Interesse des Erstliga-Absteigers nicht überraschend kam. Der 31-jährige unterschrieb beim TVH einen Zwei-Jahres-Vertrag. Welche weiteren Aufgaben beim Zweitligisten auf ihn warten, wie es zu diesem Wechsel kam und welchen Kampf Wohlrab mit Linden-Cup-Organisator Ulrich Lepper ausfechten muss, verriet er in diesem Interview.

 

Johannes, nach zahlreichen Jahren bei der SG Kleenheim verlässt du deinen Heimatverein in Richtung TV Hüttenberg. Wie kam es zu diesem Engagement?

Johannes Wohlrab: „Ich habe im Februar bei der SG Kleenheim einen Vertrag für die 3. Liga Damenmannschaft unterzeichnet, jedoch beinhaltete dieser Kontrakt eine Ausstiegsklausel, falls ich eine Anfrage eines Profiteams erhalte. Als ich den Anruf von TVH-Geschäftsführer Lothar Weber erhielt, ging alles sehr schnell. Für mich gab es nicht viel zu überlegen, sodass ich innerhalb von 36 Stunden eine Entscheidung für den TV Hüttenberg traf. Genau für solch einen Fall diente die Ausstiegsklausel.“

 

Wie schaut dein Aufgabengebiet beim TV Hüttenberg aus?

Johannes Wohlrab: „Meine Haupttätigkeit wird das Traineramt bei der U23 in der Oberliga sein. Zudem bin ich Co-Trainer bei der 1. Mannschaft und werde demnach versuchen bei allen Trainingseinheiten und Spielen der Zweitligamannschaft dabei zu sein. Bei der 2. Mannschaft in der Oberliga wird die komplette Verantwortung bei mir liegen, und beim Zweitligateam werden ich die Aufgaben, die mir Cheftrainer Emir Kurtagic übergeben wird, ausführen. Demnach wartet eine Doppelbelastung auf mich.“

 

Welche Ziele verfolgst du mit dem TVH?

Johannes Wohlrab: „Ich möchte den „Hüttenberger Weg“ weitergehen und so viele Eigengewächse wie nur möglich an den Profibereich heranführen. Dafür wird es eine gute Kooperation zwischen Emir Kurtagic, mir, Jugendkoordinator Arno Jung und den Jugendtrainern brauchen. Zudem werde ich versuchen, jeden Spieler bestmöglich weiterzuentwickeln und ihn an sein Leistungsmaximum heranzuführen. Des Weiteren versuche ich, den jungen Akteuren das Wort „Professionalität“ nahezulegen und ihnen aufweisen, was unabdingbar ist, um im Profibereich Fuß fassen zu können.“

 

Was wird die größte Herausforderung sein?

Johannes Wohlrab: „Die größte Herausforderung ergibt sich aus dem umfangreichen Aufgabenfeld der beiden Tätigkeiten. Das wird ein enorm hoher Zeitaufwand, den ich in der Halle verbringen werde. Um das alles unter einen Hut zu bringen, wird es einer sehr guten Kommunikation und einer starken Kooperation bedürfe.“

 

Du warst schon oft zu Gast beim Linden-Cup. Was zeichnet deines Erachtens dieses Vorbereitungsturnier aus?

Johannes Wohlrab: „Für mich war es als Trainer der SG Kleenheim immer das Highlight der Vorbereitung. Das Schöne am Linden-Cup ist, dass du als Trainer ein Turnier hast, bei dem du vor ausverkaufter Halle spielen kannst. Das macht einerseits natürlich weitaus mehr Spaß, und andererseits ist es somit das einzige Turnier, das Saisonatmosphäre simulieren kann. Wenn es in der Runde dann zum Spitzenspiel in einer vollen Halle kommt, hat man beim Linden-Cup schon die Chance bekommen, sich daran zu gewöhnen.“

 

Worauf freust du dich schon am meisten beim Linden-Cup?

Johannes Wohlrab: „Ich freue mich schon sehr auf das Duell mit der HSG Wetzlar. Dieses Aufeinandertreffen ist immer ein Prestigeduell, bei dem es schon zur Sache und neben den Vorbereitungsaspekten auch klar um den Erfolg geht. Des Weiteren musste ich als Trainer der SG Kleenheim immer am Anfang des Linden-Cups mit Ulrich Lepper verhandeln, dass ich für meine Mannschaft auch ein paar Würstchen erhalte. Ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr wieder an „Uli“ herantreten muss, oder ob das mit dem TV Hüttenberg nun einfacher abläuft und wir die Würstchen persönlich von „Uli“ präsentiert bekommen“, verriet der Berufschullehrer mit einem Augenzwinkern.

 

Bericht: Conrad Melle

Zur Webseite des TV Hüttenberg

Dieses Team ist für den 27. Linden-Cup gemeldet:

TV Hüttenberg  ( 2. Bundesliga )

Tor: F. Schomburg, N. Weber
Rückraum: M. Stegefelt, T. Sklenak, R. Johannsson, D. Mubenzem, B. Zintel, J. Klein, T. Lauer
Außen: C. Rompf, D. Wernig, T. Hahn
Kreis: M. Fernandes, M. Lambrecht, M. Zörb
Trainer: Emir Kurtagic (2. Saison), Co- Trainer Johannes Wohlrab

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