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Nur noch wenige Tage bis zum Start des Linden-Cups

Favoritencheck – ein Versuch

Die Vorbereitungsarbeit ist schon in vollem Gange, ob bei den Profis oder den Amateuren, und auch in diesem Jahr kämpfen vier regionale Handballteams und vier Profimannschaften bei der 27. Ausgabe des Linden-Cups der Sparkasse Gießen um die „Handballkrone“ Mittelhessens. Dabei erstreckt sich das Teilnehmerfeld mal wieder über die Grenzen der heimischen Region, sodass neben der HSG Wetzlar und dem TV Hüttenberg mit dem Bergischen HC (1.Bundesliga) und dem HSC 2000 Coburg (2.Bundesliga) zwei auswärtige Teams die Profigruppe komplettieren. Natürlich gibt es neben den vielen sportlichen Highlights auch wieder ein beeindruckendes Rahmenprogramm, aus dem die große Tombola mit hohen Sachwerten natürlich hervorsticht. Weniger spaßig wird es da wieder auf dem Parkett unter den Protagonisten zur Sache gehen, da neben dem Trainingseffekt natürlich auch der Erfolg keine untergeordnete Rolle spielt. Mit welchen Teams man in diesem Jahr beim Linden-Cup der Sparkasse Gießen rechnen kann, und ob es sogar einen klaren Favoriten in einer der beiden Gruppen gibt, verrät folgende kleine Vorschau.

 

Profigruppe:

 

HSG Wetzlar: Aufgrund der spielerischen Entwicklung der letzten Jahre gehören die Domstädter immer wieder zum engsten Kreis der Favoriten, auch wenn der letzte Linden-Cup-Sieg schon einige Jahre zurückliegt. Das mag ein wenig an den großen Umbrüchen liegen, welche die HSG Wetzlar nahezu vor jeder Saison durchläuft, da die besten Akteure zu nationalen und internationalen Topteams wechseln. Auch in diesem Jahr gibt es bei den Grün-Weißen vielen neue Gesichter zu bestaunen, aber ob diese direkt die Qualität mitbringen, um sich den Linden-Cup zu sichern, ist fraglich. Für die Wetzlarer spricht der Ehrgeiz von Trainer Kai Wandschneider. Auch wenn es sich „lediglich“ um ein Vorbereitungsturnier handelt, will der erfahrene HSG-Trainer jedes Spiel unbedingt gewinnen.

 

Prognose: Die HSG Wetzlar wird die kleine „Wundertüte“ sein.

 

TV Hüttenberg: Nach einigen Jahren des sukzessiven Aufstiegs, musste der Turnverein aus Hüttenberg mit dem Abstieg in Liga 2 einen Dämpfer hinnehmen, der jedoch einkalkuliert war. Aus diesem Grund wird der TVH keinen Zusammenbruch erfahren, wie es in den Jahren nach dem letzten Abstieg 2012 erfolgte. Als gefestigter Absteiger wird der TV Hüttenberg die beiden Erstligisten beim Linden-Cup am ehesten ärgern können, zumal sich viele Gegner gegen die offensive 3:2:1-Deckung der Hüttenberger schwertun. In der abgelaufenen Saison hat das „Handkäsedorf“ mit zwei Punkteteilungen gegen die HSG Wetzlar bewiesen, dass die sportliche Differenz beider Teams nicht mehr so groß ist wie noch vor ein paar Jahren.

 

Prognose: Der TVH wird die beiden „Großen“ ordentlich kitzeln.

 

Bergischer HC: Ein wenig überraschend spielte der BHC im letzten Jahr beim Linden-Cup als frisch gebackener Absteiger in die 2.Liga eine sehr gute Rolle. Im „Unterhaus“ hielten sich die „Löwen“ dann nicht lange auf und erspielten sich souverän den Wieder-Aufstieg in das handballerische Oberhaus. Im Vorfeld dieser Saison war man beim Bergischen HC nicht untätig und verpflichtete namhafte Spieler, wie zum Beispiel Rafael Baena von den Rhein-Neckar Löwen oder Jeffrey Boomhouwer von der MT Melsungen. Linden-Cup-erprobt sind die Schützlinge von Trainer Sebastian Hinze jedenfalls, sodass der Titelgewinn wieder im Rahmen des Möglichen ist.

 

Prognose: Der BHC hat sich mit gestandenen Spielern verstärkt und kann um den Titel mitspielen..

 

HSC 2000 Coburg: Als Zweitligist treten die Coburger selbstverständlich nicht als Favorit in der Profigruppe an, jedoch sind sie kein typischer Zweitligist. In der Spielzeit 2016/2017 schnupperten die Oberfranken kurz Erstligaluft, um direkt den Gang in die 2. Liga antreten zu müssen. Trotz des Abstiegs entwickelte sich der Verein weiter und baute ein professionelles Umfeld auf. Des Weiteren hielt man an Trainer Jan Gorr fest, der in Mittelhessen natürlich kein Unbekannter ist. Mit dem damaligen TVH-Aufstiegstrainer baute der HSC auf Konstanz, belegte abgelaufene Runde den vierten Rang in der 2.Liga und wird auch kommende Spielzeit ein gewichtiges Wörtchen vorne mitreden.

 

Prognose: Die Gorr-Sieben wird Außenseiterchancen haben.

 

Amateurgruppe:

 

Hier kann man die Vorschau leichter zusammenfassen, da sich die Leistungsunterschiede zum ersten Mal seit Aufteilung in Profi- und Amateurgruppe über drei Klassen erstrecken beim Linden-Cup der Sparkasse Gießen. Mit dem Aufstieg in die 3.Liga kann man die U23 der HSG Wetzlar (mit neuem Namen HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II) nicht mehr gänzlich zu den Amateuren zählen, womit die Favoritenrolle auch klar vergeben ist. Platz zwei werden die HSG Kleenheim/Langgöns und die HSG Pohlheim untereinander ausmachen, während es für den Gastgeber MSG Linden tabellarisch lediglich darum gehen wird, sich so teuer wir nur möglich zu verkaufen.

 

Die Handballfans aus der heimischen Region dürfen sich demnach wieder auf heiß umkämpfte Begegnungen freuen und natürlich auch auf die Nähe zu internationalen Stars der Handballszene.

 

Bericht Conrad Melle

Lokalduell der besonderen Art beim 27. Linden-Cup

HSG Wetzlar gegen TV Hüttenberg

Wenn zwischen dem 30.Juli und dem 04.August das kleine, runde „Leder“ wieder durch die Stadthalle Linden fliegt, ist wieder Linden-Cup-Zeit. Auch in diesem Jahr dürfen sich die heimischen Handballanhänger über ein namhaftes Teilnehmerfeld und ein spannendes Rahmenprogramm freuen, sodass alles angerichtet ist für ein einmaliges „Handballfest“. Eins von vielen Highlights wird dabei wieder das Derby zwischen der HSG Wetzlar und dem TV Hüttenberg sein, das am Dienstag, den 31.07.2018 um 20.15 Uhr angepfiffen wird. Was es bei dieser Partie zu beachten gilt, wie sich beide Teams in den letzten Jahren entwickelt haben und auf welche Stars sich die Handballfans freuen dürfen, wird in einer kleinen Gegenüberstellung verdeutlicht.

 

Die Entwicklung in den letzten Jahren

 

HSG Wetzlar: Die Domstädter haben im Jahre 2011 einen radikalen Schnitt vollzogen und mit einem konsequenten Konsolidierungskurs versucht, den Verein wieder auf finanziell gesunde Beine zu stellen. Sieben Jahre später können die Grün-Weißen auf ein gelungenes Konzept zurückblicken, das jedoch noch nicht beendet ist. Angeführt von einem starken Geschäftsstellenteam und geschickten Schachzügen von Geschäftsführer Björn Seipp entwickelte sich die HSG Wetzlar von einer „grauen Maus“ zu einem farbenfrohen Hingucker in der „stärksten Liga der Welt“. Personell entwickelten sich Spieler wie z.B. Tobias Reichmann, Andreas Wolff, Steffen Fäth, Jannik Kohlbacher oder Kent Robin-Tönnesen zu internationalen Topstars unter der Regie des Erfolgstrainer-Duos Wandschneider/Camdzic. Selbst Weltstars wie Ivano Balic oder Jose Hombrados fanden den Weg an die Lahn und verzauberte die nahezu immer ausverkaufte Rittal Arena mit noch nie dargebotenen Aktionen.

 

TV Hüttenberg: Die letzten Jahre können beim TV Hüttenberg getrost mit einem kleinen „Handballmärchen“ verglichen werden. Nach der Ära Gorr befand sich das „Handkäsedorf“ auf dem Pfad der Selbstfindungsphase. Alle Nachfolger auf der Trainerposition konnten der Mannschaft nicht mehr die Hüttenberger DNA einflößen, ehe Adalsteinn Eyjolfsson das Amt übernahm. Mit dem Isländer kam der Umschwung und damit verbunden auch der sportliche Erfolg zurück. Der TVH nutzte das Jahr in der 3.Liga, um neue Strukturen innerhalb des Vereins aufzubauen und einen Neustart zu initiieren. Die Erfolgsgeschichte ist bekannt. Einem ungefährdeten Aufstieg in die 2. Liga folgte der überraschende Durchmarsch in die DKB Handball Bundesliga, wo es nach einem aufregenden Jahr jedoch wieder zurück in die 2.Liga ging. Nichtsdestotrotz wurde in diesen Jahren des Erfolges vieles richtig gemacht und dem Verein ein professionelleres Erscheinungsbild verliehen, das nun fortgeführt werden soll.

 

Wer sind die Stars beider Mannschaften?

 

HSG Wetzlar: Da beide Teams über ein geschlossenes Kollektiv kommen, dürfte man Einzelspieler eigentlich nicht hervorheben. Trotzdem könnte man bei der HSG Wetzlar z.B. Rechtsaußen Kristian Björnsen nennen. Der 29-jährige Norweger gehört zu den besten seiner Zunft in Europa und wurde verdientermaßen in das All-Star-Team der Weltmeisterschaft 2017 gewählt. Neu hinzugekommen ist Linksaußen Emil Frend Öfors, der vom Rekordmeister THW Kiel den Weg nach Wetzlar fand. Er ist aktueller schwedischer Nationalspieler und man darf auf sein Debüt im grün-weißen Dress gespannt sein. Neuzugang Lenny Rubin dürfte ein weiterer „Hingucker“ werden, denn von ihm erwartet man auf der Königsposition im linken Rückraum einiges.

 

Der besondere „Star“ der Wetzlarer ist Trainer Kai Wandschneider, der zweimal von seinen Kollegen und Managern zum besten Trainer der DKB Handball Bundesliga gewählt wurde.

 

TV Hüttenberg: Mit Dominik Mappes hat ein All-Star leider den TV Hüttenberg in Richtung Erlangen verlassen, jedoch kann der TVH weiter auf qualitativ starke Spieler zurückgreifen. Einer davon wechselte vom Lokalkontrahenten HSG Wetzlar zum Turnverein und heißt Nikolai Weber. Der gebürtige Münzenberger wollte seine handballerische Laufbahn noch nicht beenden und schloss sich somit dem TV Hüttenberg an. Mit seiner enormen Erfahrung und seiner langjährigen HSG-Vergangenheit wird das Derby für Weber eine ganz besondere Begegnung. Ein weiterer Akteur, auf den man sich freuen darf, ist Daniel Wernig, der auf Rechtsaußen abgelaufene Runde bester Torschütze bei den Hüttenbergern war. Mit seiner trickreichen Spielweise wird Wernig auch bei diesem Linden-Cup der Sparkasse Gießen bestimmt für spielerische Highlights sorgen.  Letzter Transfer-Coup der Hüttenberger ist der Schwede Markus Stegefelt für den linken Rückraum, und auch Dieudonné Mubenzem soll für noch mehr Gefahr im Rückraum sorgen.  Auch wenn es sich nicht um eine Person handelt, muss man die offensive 3:2:1-Deckung der Mittelhessen hervorheben, die im Profibereich nur ganz selten in dieser Form praktiziert wird. Für „Taktikfanatiker“ ist es immer eine Freude, solch eine Spielweise zu beobachten, die besonders von ihrer Leidenschaft und dem Kampfgeist lebt.

 

Was gibt es zu beachten?

 

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre darf man jedem Zuschauer des Linden-Cups der Sparkasse Gießen nur empfehlen, am Dienstag den 31.07.2018 frühzeitig zum Lokalduell zwischen der HSG Wetzlar und dem TV Hüttenberg in der Stadthalle einzutreffen. Im Spiel zuvor kommt es zudem zum „kleinen“ Derby, wenn die A-Jugend-Bundesligateams der HSG Wetzlar und des TV Hüttenberg aufeinandertreffen.

 

Bericht Conrad Melle

Wohlrab freut sich auf das Prestigederby

Interview mit dem neuen Co-Trainer des TV Hüttenberg

Vom 30. Juli bis 04. August 2018 steigt mit dem Linden-Cup der Sparkasse Gießen wieder das größte Handball-Vorbereitungsturnier Hessens in der Stadthalle Linden. Schon viele talentierte Spieler aus der Region schafften den Sprung in den Profibereich und spielten zum Beginn ihrer Karriere beim Linden-Cup vor. Seltener schaut das jedoch bei ambitionierten, heimischen Trainern aus. Einer, der diesen Sprung geschafft hat, ist Johannes Wohlrab, der jahrelang als Trainer der SG Kleenheim in der Amateurgruppe antrat und in diesem Jahr als Co-Trainer des TV Hüttenberg in der Profigruppe um die handballerische Krone Mittelhessens kämpft. Wohlrab gehört in der Region zu den talentiertesten Trainern, weshalb das Interesse des Erstliga-Absteigers nicht überraschend kam. Der 31-jährige unterschrieb beim TVH einen Zwei-Jahres-Vertrag. Welche weiteren Aufgaben beim Zweitligisten auf ihn warten, wie es zu diesem Wechsel kam und welchen Kampf Wohlrab mit Linden-Cup-Organisator Ulrich Lepper ausfechten muss, verriet er in diesem Interview.

 

Johannes, nach zahlreichen Jahren bei der SG Kleenheim verlässt du deinen Heimatverein in Richtung TV Hüttenberg. Wie kam es zu diesem Engagement?

Johannes Wohlrab: „Ich habe im Februar bei der SG Kleenheim einen Vertrag für die 3. Liga Damenmannschaft unterzeichnet, jedoch beinhaltete dieser Kontrakt eine Ausstiegsklausel, falls ich eine Anfrage eines Profiteams erhalte. Als ich den Anruf von TVH-Geschäftsführer Lothar Weber erhielt, ging alles sehr schnell. Für mich gab es nicht viel zu überlegen, sodass ich innerhalb von 36 Stunden eine Entscheidung für den TV Hüttenberg traf. Genau für solch einen Fall diente die Ausstiegsklausel.“

 

Wie schaut dein Aufgabengebiet beim TV Hüttenberg aus?

Johannes Wohlrab: „Meine Haupttätigkeit wird das Traineramt bei der U23 in der Oberliga sein. Zudem bin ich Co-Trainer bei der 1. Mannschaft und werde demnach versuchen bei allen Trainingseinheiten und Spielen der Zweitligamannschaft dabei zu sein. Bei der 2. Mannschaft in der Oberliga wird die komplette Verantwortung bei mir liegen, und beim Zweitligateam werden ich die Aufgaben, die mir Cheftrainer Emir Kurtagic übergeben wird, ausführen. Demnach wartet eine Doppelbelastung auf mich.“

 

Welche Ziele verfolgst du mit dem TVH?

Johannes Wohlrab: „Ich möchte den „Hüttenberger Weg“ weitergehen und so viele Eigengewächse wie nur möglich an den Profibereich heranführen. Dafür wird es eine gute Kooperation zwischen Emir Kurtagic, mir, Jugendkoordinator Arno Jung und den Jugendtrainern brauchen. Zudem werde ich versuchen, jeden Spieler bestmöglich weiterzuentwickeln und ihn an sein Leistungsmaximum heranzuführen. Des Weiteren versuche ich, den jungen Akteuren das Wort „Professionalität“ nahezulegen und ihnen aufweisen, was unabdingbar ist, um im Profibereich Fuß fassen zu können.“

 

Was wird die größte Herausforderung sein?

Johannes Wohlrab: „Die größte Herausforderung ergibt sich aus dem umfangreichen Aufgabenfeld der beiden Tätigkeiten. Das wird ein enorm hoher Zeitaufwand, den ich in der Halle verbringen werde. Um das alles unter einen Hut zu bringen, wird es einer sehr guten Kommunikation und einer starken Kooperation bedürfe.“

 

Du warst schon oft zu Gast beim Linden-Cup. Was zeichnet deines Erachtens dieses Vorbereitungsturnier aus?

Johannes Wohlrab: „Für mich war es als Trainer der SG Kleenheim immer das Highlight der Vorbereitung. Das Schöne am Linden-Cup ist, dass du als Trainer ein Turnier hast, bei dem du vor ausverkaufter Halle spielen kannst. Das macht einerseits natürlich weitaus mehr Spaß, und andererseits ist es somit das einzige Turnier, das Saisonatmosphäre simulieren kann. Wenn es in der Runde dann zum Spitzenspiel in einer vollen Halle kommt, hat man beim Linden-Cup schon die Chance bekommen, sich daran zu gewöhnen.“

 

Worauf freust du dich schon am meisten beim Linden-Cup?

Johannes Wohlrab: „Ich freue mich schon sehr auf das Duell mit der HSG Wetzlar. Dieses Aufeinandertreffen ist immer ein Prestigeduell, bei dem es schon zur Sache und neben den Vorbereitungsaspekten auch klar um den Erfolg geht. Des Weiteren musste ich als Trainer der SG Kleenheim immer am Anfang des Linden-Cups mit Ulrich Lepper verhandeln, dass ich für meine Mannschaft auch ein paar Würstchen erhalte. Ich bin gespannt, ob ich dieses Jahr wieder an „Uli“ herantreten muss, oder ob das mit dem TV Hüttenberg nun einfacher abläuft und wir die Würstchen persönlich von „Uli“ präsentiert bekommen“, verriet der Berufschullehrer mit einem Augenzwinkern.

 

Bericht: Conrad Melle

Namhaftes Teilnehmerfeld mit neuen und alten Gesichtern

(cm) Auch beim 27. Linden Cups der Sparkasse Gießen kann sich das Teilnehmerfeld sehen lassen. Zwischen dem 30. Juli und dem 04. August dieses Jahres geben sich in der Stadthalle Linden wieder zahlreiche Stars des nationalen wie auch internationalen Handballs die Klinke in die Hand und werden somit wieder für ein rauschendes Handballfest sorgen. In der Profigruppe dürfen sich die Veranstalter um Ulrich Lepper wieder über die Zusagen der beiden regionalen Topteams HSG Wetzlar und TV Hüttenberg freuen, und aus der Ferne reisen der Bergische HC und der HSC Coburg an. Bei den Amateuren dürfen die Handballfans auf eine Neuheit gespannt sein, zumal die U23 der HSG Wetzlar, die offiziell unter dem Namen HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II firmiert, den Sprung in die 3. Liga feiern durfte und somit eigentlich nicht mehr als Amateurmannschaft bezeichnet werden kann. Das Feld wird komplettiert von den Oberligisten SG Kleenheim/Langgöns, der HSG Pohlheim und der Gastgebermannschaft MSG Linden. Neben den sportlichen Leckerbissen dürfen sich die regionalen Handballfans auch wieder auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und die große Tombola freuen, bei der zahlreiche Gewinne mit hohem Wert auf glückliche Abnehmer warten.

 

Wirft man einen genaueren Blick auf die Profigruppe, stehen wieder Begegnungen auf höchstem Niveau an. Mit der HSG Wetzlar nimmt das handballerische Aushängeschild Mittelhessens wieder teil, und wie auch schon in den letzten Jahren wird man reichlich neue Gesichter bei den Domstädtern sehen. HSG-Trainer Kai Wandschneider geht in die siebte Saison mit den Grün-Weißen und entwickelte sich in dieser Zeit zu einem der besten Trainer der DKB-Handball Bundesliga. Zweimal wurde der gebürtige Hamburger in dieser Zeit von seinen Kollegen und den Geschäftsführern der BL-Vereine zum besten Trainer der Saison gewählt, was vor allem daran lag, dass Wandschneider in nahezu jeder Saison einen personellen Umbruch meisterte und trotzdem einen Vereinsrekord nach dem anderen knackte und dieses Jahr sogar das DHB-Final-Four erreichte. Auch in der kommenden Runde muss Wandschneider mit seinem Co-Trainer Jasmin Camdzic zahlreiche Abgänge verschmerzen und reichlich Neuzugänge integrieren. Zu den Neuen gehört auch das regionale Talent Till Klimpke, der seine Chance im HSG-Gehäuse bekommt neben dem serbischen Nationaltorhüter Tibor Ivanisevic. Gespannt sein darf man ebenfalls auf den schwedischen Nationalspieler Emil Frend Öfors, der vom Rekordmeister THW Kiel an die Lahn wechselt. Große Hoffnungen setzt man auch in Lenny Rubin, einen sehr talentierten Rückraumschützen auf der „Königsposition“ im linken Rückraum.

 

Auch der letztjährige Linden-Cup-Sieger Bergischer HC hat sich namhaft verstärkt und wird somit auch wieder ein ernsthaftes Wörtchen um den Turniersieg mitreden können. Mit Rafael Baena verpflichten die Mannen aus Wuppertal und Solingen ein wahrhaftes Schwergewicht von den Rhein-Neckar-Löwen. Aus Melsungen wird den BHC der holländische Nationalspieler Jeffrey Boomhouwer verstärken und mit seiner agilen Spielweise einen großen Gewinn darstellen. Der BHC schaffte nach dem Abstieg in die 2.Liga mit großem Punktevorsprung den direkten Wiederaufstieg und geht mit Trainer Sebastian Hinze somit in die siebte Saison.

 

Fast genauso lang leitet Jan Gorr schon die Geschicke beim HSC Coburg. Der damalige TVH-Aufstiegstrainer baute in Coburg ein nachhaltiges Projekt auf und schloss die letzte Zweitliga-Spielzeit auf einem starken vierten Platz ab. Neben Gorr werden mit Florian Billek, Sebastian Weber und Konstantin Poltrum drei weitere bekannte Gesichter um die handballerische Krone Mittelhessens beim Linden-Cup der Sparkasse Gießen kämpfen. Alle vier HSC-Akteure waren jahrelang beim TV Hüttenberg aktiv und treffen somit auf ihren ehemaligen Verein.

 

Der TV Hüttenberg musste nach nur einem Jahr im Oberhaus den Gang in die 2.Liga antreten und steht vor einem großen personellen Umbruch. Das Handkäsedorf bleibt dem „Hüttenberger Weg“ treu und bindet mit Johannes Klein und Tim Lauer zwei Eigengewächse für die kommenden Aufgaben in der 2.Liga. Mit Nikolai Weber stößt zudem eins der bekanntesten Gesichter aus der mittelhessischen Region vom Lokalkontrahenten HSG Wetzlar dazu und wird im TVH-Tor für mehr Stabilität sorgen. Besuchen Sie also den 27. Linden-Cup der Sparkasse Gießen zwischen dem 30. Juli und dem 04. August 2018 und machen Sie sich selber ein Bild von den Neuzugängen und den arrivierten Kräften.

 

Bericht Conrad Melle

Teilnehmerfeld der Regionalgruppe

(ul) Auch in der Regionalgruppe kann für den 27. Linden-Cup der Sparkasse Gießen Vollzug gemeldet werden. In der Vierergruppe nehmen drei Vereine teil, die in der Oberliga Hessen die Spitzenplätze einnehmen. Dazu kommt mit der veranstaltenden MSG Linden der Tabellenzweite der Landesliga.

 

Favorit für den Turniersieg in der Regionalgruppe beim Linden-Cup ist die HSG Wetzlar U23, die als Tabellenführer der OL kurz vor dem Aufstieg in die 3. Liga steht. Das ist jedenfalls das Ziel des Bundesligisten HSG Wetzlar, um all den talentierten Nachwuchsspielern zunächst anspruchsvolle Spielmöglichkeiten in der nahen Region zu bieten, damit für einige auch der Übergang in den Bundesliga-Kader gelingen kann.

 

Die SG Kleenheim ist engster Verfolger der HSG Wetzlar U23, ein Verein, der bei nur zwei Punkten Rückstand aktuell noch die Chance besitzt, die Wetzlarer auf der Zielgeraden einzuholen.

 

Mit der HSG Pohlheim kommt ein weiterer traditionsreicher Verein, der in der höchsten hessischen Spielklasse immer in den oberen Regionen zu finden ist.

 

Die MSG Linden vervollständigt als Veranstalter des Linden-Cups die Vierergruppe und hofft darauf, einen der ambitionierten Oberligisten zu überraschen. Als spielstarker Tabellenzweiter der Landesliga hat unsere Mannschaft durchaus die Möglichkeit dazu.

 

Das Teilnehmerfeld im Überblick

Gruppe A (BL)                                               Gruppe B (OL + LL)

1. HSG Wetzlar (1. BL)                                  1. HSG Wetzlar U23 (OL)

2. TV Hüttenberg (1. BL)                               2. SG Kleenheim (OL)

3. Bergischer HC (1. BL)                               3. HSGPohlheim (OL)

4. HSC Coburg (2. BL)                                  4. MSG Linden (LL)

 

Der bewährte Austragungsmodus von zwei Parallelturnieren mit jeweils eigener Wertung wird beibehalten. Zunächst gibt es ein Spiel der Regionalgruppe, in der zweiten Begegnung des Abends jeweils ein „Bundesliga-Match“. In beiden Gruppen sind damit wieder spannende Spiele auf Augenhöhe garantiert.

 

 

 

Teilnehmerfeld der Bundesligisten für den 27. Linden Cup steht

(ul) Im Vorfeld der Verhandlungen mit Bundesliga-Vereinen gab es vor allem Schwierigkeiten bei der Terminfindung für den Linden-Cup und weil in der sehr kurzen Vorbereitungszeit zahlreiche Turniere in Deutschland um eine begrenzte Anzahl von Bundesligisten werben.

 

Turnierorganisator Uli Lepper hat es aber wieder einmal geschafft, ein sehr attraktives Teilnehmerfeld in die Stadthalle Linden zu locken!

 

Der 27. Linden-Cup der Sparkasse Gießen findet in der letzten Woche der hessischen Schulferien vom 30. Juli bis 4. August statt.

 

Für die Bundesliga-Gruppe haben zugesagt:

 

HSG Wetzlar, TV Hüttenberg, Bergischer HC und HSC Coburg

 

Die beiden heimischen Bundesligisten Wetzlar und Hüttenberg nehmen seit vielen Jahren traditionell am Linden-Cup teil und stellen den Handballfans der mittelhessischen Region vor Beginn der nächsten Saison ihre Mannschaften mit den Neuzugängen vor.

 

Der Bergische HC führt aktuell mit 9 Punkten Vorsprung die 2. BL an. Der Verein aus dem Zusammenschluss von Solingen und Wuppertal gilt als designierter Aufsteiger in die 1. Bundesliga. Der BHC stellt eine sehr routinierte Mannschaft mit vielen europäischen Nationalspielern und hat schon 2017 beim Linden-Cup die HSG Wetzlar besiegt.

 

Zum HSC 2000 Coburg, der in der Spitzengruppe der 2. BL auch noch Aufstiegshoffnungen hat, besteht aus heimischer Sicht ein besonderes Verhältnis. Nicht nur Trainer Jan Gorr ist hierzulande ein „Begriff“, er bringt auch voraussichtlich mit Stefan Lex, Sebastian Weber und Florian Billek bestens bekannte Spieler aus Wetzlarer und Hüttenberger Zeiten mit.

 

Alles in allem ist die Vorfreude auf den 27. Linden-Cup der Sparkasse Gießen groß. Die Begegnungen während der Turnierwoche werden sicherlich auf großes Interesse bei den Handball-Fans aus der gesamten mittelhessischen Region stoßen!

 

Stand März 2018

Ulrich Lepper

27. Linden-Cup der Sparkasse Gießen

Gruppe A - Bundesliga    
  
1. HSG Wetzlar (1. Bundesliga)
2. Bergischer HC (1. Bundesliga)
3. TV Hüttenberg (2. Bundesliga)    
4. HSC Coburg (2. Bundesliga)

 

Gruppe B - Regional

1. HSG Dutenhofen/Münchholzhausen  (3. Liga)
2. HSG Kleenheim/Langgöns (Oberliga)
3. HSG Pohlheim (Oberliga)
4. MSG Linden (Landesliga)

27. Linden-Cup 2018

Anfahrt zum Linden-Cup

Stadthalle Linden

Konrad-Adenauer-Straße
35440 Linden

Parkmöglichkeiten finden Sie auf dem Großparkplatz hinter der Stadthalle Linden, Zufahrt über die Konrad-Adenauer-Straße.

Zur Karte

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