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    Erster Spieltag beim 29. Linden-Cup

    Der erste Tag des Handball-Vorbereitungsturnieres, der 29. Version des Linden-Cups, ist gespielt - wegen Corona mit nur 50 Zuschauern in der Halle, dafür aber mit einem Livestream.

    Den Anfang machten in der Gruppe B die HSG Wettenberg und Landesligist HSG Lumdatal. Der Oberligist setzte sich mit 27:24 (11:11) durch. Die zweite Partie des Abends bestritten aus der Gruppe A die HSG Pohlheim und die TG Friedberg. Hier setzte sich der Oberligist klar mit 37:25 (21:13) durch.

    HSG Wettenberg (OL) - HSG Lumdatal (LL) 27:24 (11:11)

    Zu Beginn eines ausgeglichenen Spiels war es vor allem die Wettenberger Achse des Rückraumlinken Aaron Weise und Kreisläufer Max Panther, die die Lumdataler Abwehr einige Male in Verlegenheit brachte. Insgesamt agierte der Oberligist im Angriff zielstrebiger und setzte sich bis zur 16. Minute auf 8:5 ab. Die sofort von Lumdatals Trainer Eike Schuchmann gezeigte Auszeit zeigte Wirkung. Seine Mannschaft produzierte weniger technische Fehler. Michael Kern traf in der 23. Minute zum 9:8, zur Pause trennte man sich 11:11. Beide Mannschaften kamen mit veränderter Abwehr zurück, hatten mit ihren 5:1-Formationen jedoch so ihre Probleme. Und während die Lumdataler nach einigen Minuten wieder zurück auf 6:0 stellten, zog der Oberligist durch und sollte belohnt werden. Wettenberg setzte den Gegner gehörig unter Druck, störte früh und aggressiv und setzte sich so ab. Lumdatal konnte zwar noch einmal auf 21:22 verkürzen, hatte in der Folge aber sein Pulver verschossen.

    HSG Pohlheim (OL) - TG Friedberg (LL) 37:25 (21:13)

    Der mit einigen Ex-Bundesligaspielern gespickte Oberligist zeigte nach einer achtminütigen Aufwärmphase, wer der Chef im Ring ist. Nach dem 5:5 zog Pohlheim auf 9:5 durch Florian Niclas davon. Die TG zeigte zwar ein gutes Angriffsspiel, belohnte sich aber zu selten mit Toren. Die HSG bestrafte Fehlwürfe und schlechte Anspiele mit konsequentem Gegenstoßspiel und profitierte dabei auch vom schlechten Friedberger Rückzugsverhalten. Pohlheim überzeugte immer wieder in der ersten und zweiten Welle und ging mit einer 21:13-Führung in die Pause. Der Unterschied zwischen oberem Drittel Oberliga und unterem Viertel Landesliga zeigte sich auch in der zweiten Halbzeit deutlich. Pohlheim ließ zwar viele Chancen liegen, siegte letztlich aber klar.

    Beste Schützen Pohlheim: Weinandt (9), Lambrecht (6). Friedberg: Beyster (11/4), Engel (4).

    Text: Daniela Pieth  / Fotos: Achim Wagner

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