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    HSG Wetzlar verzweifelt an Torhüter Rudek

    In der gut gefüllten Stadthalle Linden bei mäßig hohen Temperaturen setzte sich am Donnerstagabend beim Linden-Cup im ersten Spiel die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II klar mit 29:17 (14:5) gegen die MSG Linden durch. Danach trafen die beiden Bundesligisten HSG Wetzlar und Bergischer HC aufeinander. Im »vorgezogenen Endspiel« behielt der Aufsteiger aus dem Bergischen die Nase vorn und gewann mit 28:26 (16:11). Am Freitag sind folgende Partien angesetzt: Um 18.30 Uhr trifft die HSG Pohlheim auf die HSG Kleenheim/Langgöns und um 20.15 Uhr der Bergische HC auf den HSC Coburg.

    HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – MSG Linden 29:17 (14:5)

    Im Duell gegen den Drittligisten konnte die MSG nur in der ersten Viertelstunde dagegenhalten. Bis dahin gelang es dem Landesligisten immer wieder, die Angriffe der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zu unterbinden und bis zum 4:3 sogar die Führung zu halten. Im weiteren Verlauf hatte der Gastgeber allerdings zunehmend Probleme mit dem geharzten Spielgerät, sodass sich die technischen Fehler häuften. In der 24. Minute erzielte Torben Weinand per Doppelpack die 10:4-Führung der Grün-Weißen, die mit einem 14:5 in die Kabine gingen. Auch im zweiten Abschnitt mühte sich die MSG redlich, hatte aber gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II nur punktuell etwas entgegenzusetzen. Auf beiden Seiten konnten sich die Torhüter, Nils Kaiser und Jens Schindowski (Linden), auszeichnen, Kaiser hielt sogar drei Siebenmeter der MSG.

    HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II: Kaiser; Gümbel (7), Lindenstruth (2), Schwalbe (1), Hadzic (1), Kraft (5), Okpara (1), Waldgenbach (5), Rüdiger (1), Ludwig, Weinandt (6).
    MSG Linden: Rocksien, Schindowski; Nober (1), Jung (1), Müller, Mühlhans, Walter (2/1), Wrackmeyer (3), Piazolla (4), Berger (1), Ebert, Andermann (1), Höhn (4), Grundmann
    SR: Müller/Schmidt (Lumdatal)
    Zeitstrafen: 4:2 Min. – Siebenmeter: 2/0:4/1.

    Text: Daniela Pieth / Fotos: Achim Wagner

    HSG Wetzlar – Bergischer HC 26:28 (11:16)

    Die Wetzlarer gingen zwar per Siebenmeter von Maximilian Holst mit 1:0 in Führung, verzweifelten im Verlauf der ersten Halbzeit aber immer wieder an BHC-Torhüter Christopher Rudek, der bis zur Pause mit neun Paraden aufwarten konnte. Zudem knöpfte sein Kollege Bastian Rutschmann Holst in der 30. Minute einen Siebenmeter ab. Wetzlars Neuzugang Tibor Ivanisevic bekam die Hand hingegen nur selten an den Ball. Somit ging das Torhüter-Duell an die Gäste aus dem Bergischen. Doch nicht nur deshalb lag die HSG schnell mit 1:4 hinten. Max Darj markierte vom Kreis beim 5:2 bereits seinen vierten Treffer hintereinander – eine Schwachstelle im Wetzlarer Abwehrverbund, die Trainer Kai Wandschneider nach neun Minuten mittels einer Auszeit zu kitten versuchte. In der temporeichen Partie war es der BHC, der vor allem im Angriff zu punkten wusste. Nach Darj bekam BHC-Neuzugang Rafael Baena nach einer Viertelstunde seine Chance, war aber lange nicht so effektiv wie der Schwede. Wandschneider hingegen war immer wieder gezwungen, den im Kader befindlichen Youngstern Einsatzzeiten zu verschaffen – Joao Ferraz und Olle Forsell Schefvert fehlten verletzt, Hendrik Schreiber bekam nach der U20-EM noch Zeit zur Regeneration. Eine große Veränderung im Wetzlarer Spiel ist bisher im Wechsel Angriff-Abwehr zu beobachten. Im 6:0-Abwehrverbund kommt lediglich Stefan Kneer für Filip Mirkulovski, womit das schnelle Spiel nach vorne besser greift und von der HSG ein ums andere Mal gezeigt wurde. Nach 22 Minuten stellte Wandschneider gar auf die 5:1-Variante um. Hier störte Emil Frend Öfors vorne den Spielaufbau des BHC, während Mirkulovski seinen Platz auf der Außenposition einnahm. Alles in allem waren es jedoch die Gäste aus dem Bergischen Land, die die Partie bestimmten. Das Spiel wurde in den letzten zehn Minuten zwar noch einmal spannend, Frend Öfors verkürzte auf 25:27, doch der BHC ließ sich den verdienten Sieg nicht mehr nehmen.

    Wetzlar: Klimpke, Ivanisevic; Hermann (1), Kneer (1), Björnsen (3/1), Mirkulovski (1), Torbrügge (1), Weissgerber, Frend Öfors (6), Holst (2/1), Waldgenbach (1), Rubin (1), Lindskog (5), Cavor (4)
    Bergischer HC: Rudek, Rutschmann; Bettin, Darj (8), Gunnarsson (3/1), Nippes, Majdzinski, Kotrc, Baena (1), Fontaine (3), Fraatz, Babak, Scücs, Gutbrod (1), Arnesson (2), Boomhouwer (9/5), Criciotoiu (1)
    SR: Hurst/Krag (Oberursel/Frankfurt)
    Zeitstrafen: 4:2 Min. – Siebenmeter: 3/2:7/6.

    Text: Daniela Pieth / Fotos: Achim Wagner

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