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      Das gelungene Experiment

      (pie). Der 29. Linden-Cup ist Geschichte und war doch so ganz anders, als man dieses Turnier in den letzten Jahren gewohnt war. Mit der Coronakrise und den daraus resultierenden Hygiene-Maßnahmen, mit nur 50 Zuschauern als einer proppevollen Halle. Ohne die legendäre Bratwurst im Brötchen und ohne Handball-Bundesligisten, damit mit einem Livestream bei YouTube. Am Start waren neun regionale Mannschaften aus der hessischen Ober- und Landesliga, die sich in zwei Gruppen an sechs Turniertagen teils spannende Duelle lieferten.

       

      TV Petterweil imponiert

       

      In der Gruppe 1 sicherte sich überraschend der ungeschlagene Oberligist TV Petterweil die Tabellenspitze. Dahinter folgte die HSG Pohlheim (OL) mit zwei Siegen, gefolgt von der TG Friedberg und den TSF Heuchelheim (beide Landesliga).

       

      Die Gruppe 2 wartete mit fünf teilnehmenden Mannschaften auf. Da die HSG Kleenheim/Langgöns aufgrund eines Corona-Falles im weiteren Umfeld auf einen Einsatz am zweiten Spieltag verzichtet hatte, sprang der TSV Griedel für ein Spiel ein. Griedels Trainer Dirk Schwellnus trommelte am Mittwoch innerhalb von 20 Minuten seine Mannschaft zusammen, die zwei Stunden später gegen die HSG Linden auf dem Parkett stand. Ein eindrucksvolles Zeichen, dass trotz aller sportlichen Rivalität eine große Solidarität und Freundschaft zwischen den Mannschaften und Vereinen herrscht. Daher ergibt sich ein verzerrtes Tabellenbild. Die SGK (OL) bekleidet mit zwei Siegen den ersten Tabellenplatz, die HSG Wettenberg (OL) mit zwei Siegen und einer Niederlage Rang zwei. Es folgen die Landesligisten HSG Lumdatal, Gastgeber HSG Linden und der TSV.

       

      "Jetzt gerade geht es mir sehr gut", schmunzelte Mit-Organisator Conrad Melle, nachdem die letzte Partie am Sonntagabend ohne Zwischenfälle gespielt war. "Wir können uns nicht beschweren. Die Resonanz auf den Live-Stream war überwältigend. Hier geht ein großes Kompliment an Florian Gümbel, der uns mit seiner Technik das erst ermöglicht hat. Und auch die Zuschauer vor Ort hatten volles Verständnis für die Gegebenheiten und haben toll mitgezogen."

       

      Dank eines umfangreichen Hygienekonzeptes war die bestmögliche Sicherheit von Zuschauern, Helfern und Mannschaften gegeben. So wurde bewusst auf 50 Zuschauer begrenzt, um das Risiko zu minimieren. Es durften keine Getränke oder Mahlzeiten mit in die Halle genommen werden. Die HSG benötigte in der Lindener Stadthalle pro Spieltag 29 Helfer, das ist mehr als die doppelte Anzahl, als an einem Spieltag der vergangenen Jahre mit vier Bundesligisten und einer voll besetzten Halle.

       

      "Uns war wichtig, dass wir den Amateur-Handball, der monatelang auf Eis gelegt war, auch mal wieder ins Schaufenster stellen konnten", erklärte Melle, der auch als Kommentator der Spiele in Aktion war. So konnten die Menschen, die den Weg in die Halle scheuten, zu Hause an den Bildschirmen ihrer Leidenschaft und dem mittelhessischen Handball frönen. "Wir wollten dieses Turnier nicht ausfallen lassen, sondern mutig voran gehen. Wir wollten Stärke zeigen, kreative Lösungen finden, lernen mit dieser Situation umzugehen und zu leben. Es wäre kein gutes Signal an die Handballregion Mittelhessen gewesen, wenn wir gesagt hätten, wir sagen das Turnier ab. Ich hoffe, dass wir damit auch anderen Vereinen Mut machen."

       

      Im Stenogramm

       

      Sonntag / HSG Wettenberg (OL) - HSG Kleenheim/Langgöns (OL) 24:30 (9:15):Wettenberg: Christof, Büttner; Schwarz (1), Anhäuser (2), Werner (1), Becker (1), Panther (2), Olbert (2), Rabe (1), Warnke (8/3), Weber (2), Weidner, Lauber, Weise (4), Ruppert. - Kleenheim/Langgöns: Weber, Eckhard; Straßheim (4), Leger, Planer (1), Kiethe (2), Winer (2), Kollmann (2), Leger (4), Patt (2), Roth (3), Woiwood, Scheibel, Lang (10/4).

       

      HSG Pohlheim (OL) - TV Petterweil (OL) 24:25 (12:12):Pohlheim: Schlegel, Wüst; N. Happel (2), S. Lex (2), Niclas (2), Drommershausen (2), Stübing, L Happel (2), Weinandt (9), Lambrecht (1), A. Lex, Gilbert (4/2), C. Träger, J. Träger, Schneider. - Petterweil: Ahlborn, Schneiker; Wagner (2), Trouvain (1), Bachmann, Koch (2), B. Pfeiffer, F. Koffler (2), Fernandes (3), J. Pfeiffer, J. Koffler (10/1), Neuhalfen, Wassberg (4), Jankovic (1).

       

      Samstag/ HSG Linden (LL) - HSG Wettenberg (OL) 27:32 (15:12):Linden: Genger, Laudt; Wallwaey (2), Friedl (3), Mühlhans (3), Krauhausen (1), Vogel (1), Wrackmeyer (4), Rühl (1), Deimer, Rüdesheim (1), Mikusch (2), Andermann (4), Höhn (4/1), Piesch (1). - Wettenberg: Christoph, Büttner; Schwarz, Anhäuser, Werner (1), Becker (2), Panther (4), Weidner (5), Rabe (1), Warnke (13/5), Weber (1), Schmidt, Ruppert, Lauber (1), Weise (4).

       

      HSG Pohlheim (OL) - TSF Heuchelheim (LL) 29:15 (15:4):Pohlheim: Schlegel, Wüst; N. Happel (6), Lambrecht (1), Niclas (2), Drommershausen, Stübing (1), L. Happel (3), S. Lex (1), Weinandt (5), A. Lex, Hirz (5/4), Gilbert (3), C. Träger (1), J. Träger (1), Schneider. - Heuchelheim: Winter, Schomburg; Geier, Meier (1), Lichert, Kaplan (2), Foos (6), Pitz, Kunz (1), Zimbelmann, Meierriecks, Kröck (1), Bach Hamba (4).

       

      Text: Pieth / Fotos: Liessmann

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