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    HSC Coburg (2. Bundesliga)

    Coburg will dieses Jahr mehr

    (mro) Mit dem HSC 2000 Coburg kommt ein Spitzenteam der 2. Handball-Bundesliga in die Lindener Stadthalle. Bei seiner zweiten Turnierteilnahme will das Team von Trainer Jan Gorr, der bereits in seine siebte Saison beim HSC geht, sicherlich besser als im Vorjahr abschneiden, als man bei Punktgleichheit mit Wetzlar und Hüttenberg das Turnier nur auf dem letzten Platz abschloss.

    Gorr, der bei auch bei den heimischen Aushängeschildern HSG Wetzlar und TV Hüttenberg lange wirkte und Spuren hinterließ, bringt zudem erneut weitere Mittelhessen mit in die Heimat. So den Heuchelheimer Rechtsaußen Florian Billek, bereits seit sechs Jahren bei den Vestestädtern, und Kreisläufer Sebastian Weber, mittlerweile Kapitän der gelb-schwarzen.  Zudem den Ober-Mörlener Torwart Konstantin Poltrum, der im letzten Sommer von der HSG Konstanz nach Coburg wechselte.

    In der Vorsaison schnupperte Coburg lange Zeit an der Rückkehr in die Bel Etage des deutschen Handballs, in der man in der Saison 2016/2017 bereits ein Jahr vertreten war. Fast die gesamte Saison über belegte man einen der beiden Aufstiegsplätze, ehe ein „schwarzer Mai“ mit 2:6 Punkten im Saisonendspurt die HSG Nordhorn-Lingen noch vorbei ziehen ließ. Platz drei war aber trotzdem eine Verbesserung gegenüber Rang vier in der Saison davor. Eine abermalige Steigerung in der bevorstehenden Runde würde dann den erneuten Aufstieg bedeuten.

    Die Coburger Mannschaft hat sich im Sommer nur geringfügig verändert. Neu im Team ist Andreas Schröder. Der 27-jährige Franke kommt von Bundesligist HC Erlangen und bringt einiges an Bundesliga-Erfahrungen aus seinen Stationen in Neuhausen, Gummersbach und zuletzt Erlangen mit. Darüber hinaus wurde der bisherige Kapitän der A-Jugend-Bundesligamannschaft, Max Preller, mit einem Profivertrag ausgestattet. Königstransfer ist aber der tschechische Nationalspieler Št?pán Zeman. Der 21 Jahre alte und 2,02 Meter große Kreisläufer und Deckungs-Mittelblocker passt perfekt ins Coburger Anforderungsprofil. „Er ist eine der großen Nachwuchshoffnungen im tschechischen Handball und bringt bereits viel körperliche Robustheit mit“, charakterisiert Jan Gorr seinen Neuzugang.

    Mit dem erstligaerfahrenen Halbrechten Pontus Zettermann und U21-Nationalspieler Marcel Timm kann Gorr zudem weitere Spieler der gehobenen Klasse einsetzen. Zudem ist der Österreicher Christoph Neuhold nach seiner Bandscheibenoperation, wieder zurück im Team.

    Markus Röhrsheim

    Die Kontinuität in Person

    Conrad Melle spricht mit dem Trainer des HSC 2000 Coburg Jan Gorr

    Schon früh zeichnete sich ab, dass er zu den größten Talenten der Region gehörte, jedoch mehr neben dem Spielfeld, als auf dem Parkett. Die Rede ist von Jan Gorr, der in seine siebte Saison als Trainer des HSC 2000 Coburg geht und vorher große Erfolge mit dem TV Hüttenberg feiern durfte. Der gebürtige Gießener schaffte es sogar bis in die Nationalmannschaft, wo er als Co-Trainer neben Martin Heuberger fungierte. Mit seiner sachlichen und freundlichen Art besitzt Gorr noch viele Freunde in der Heimat, die er mit seiner Mannschaft besuchen wird, wenn es am 29.07.2019 zum 28. Linden-Cup der Sparkasse Gießen geht. In einem Interview stand uns Jan Gorr Rede und Antwort.

    Melle: „Hallo Jan. Ob mit dem HSC 2000 Coburg oder mit dem TV Hüttenberg. Du warst schon häufig Gast beim Linden-Cup. Was unterscheidet dieses Turnier von anderen Vorbereitungsturnieren?“

    Jan Gorr: „Der Linden-Cup ist eine richtig gute Mischung aus professioneller Organisation mit vielen helfenden Händen und gleichzeitig einem familiären Umfeld. Das findet man so nicht überall. Ich persönlich finde es auch sehr gut, dass sowohl Profi-Teams als auch die besten Mannschaften aus der Region hier ihren Platz haben. So haben sich über die Jahre natürlich viele Freundschaften entwickelt und man freut sich schon weit vorher auf diese Zeit in der Vorbereitung.“

    Melle: „Wie auch schon in den Jahren zuvor triffst du auf deinen Ex-Verein TV Hüttenberg. Sind das noch besondere Spiele für dich oder hat sich da schon Routine eingestellt?“

    Jan Gorr: „Meiner Meinung nach werden das immer besondere Spiele bleiben. Es war eben eine lange und sehr schöne Zeit in Hüttenberg und es bestehen auch heute noch viele freundschaftliche Verbindungen. Und dann ist es ja auch klar, dass man den weiteren Entwicklungsweg gegenseitig verfolgt.“

    Melle: „Du gehst in deine siebte Saison beim HSC 2000 Coburg. Diese Beständigkeit gehört im schnelllebigen Profigeschäft eher zu den Ausnahmen. Was gefällt dir an dieser Station Coburg (Verein/Umgebung/Menschen) so gut, dass es dich scheinbar nicht mehr wegzieht aus Oberfranken?“

    Jan Gorr: „Ich persönlich schätze Kontinuität in der Zusammenarbeit. Ich möchte in meiner Arbeit verbindlich und ehrgeizig zugleich sein, und es gibt eben mehr als nur den schnellen und kurzfristigen Erfolg. In Coburg haben wir in den letzten Jahren unheimlich viel entwickelt. Zu meinem Amtsantritt gab es Jugendarbeit im Prinzip nur auf Bezirksebene. In der vergangenen Saison waren wir Bayerischer Meister in der C- und B-Jugend und haben A-Jugend-Bundesliga gespielt. Es ist uns jetzt auch gelungen drei eigene Spieler in den Kader der 1. Mannschaft zu berufen. Überhaupt haben wir in unserer Bundesliga-Mannschaft jetzt eine extrem gute Mischung aus einigen erfahrenen Akteuren und vielen jungen Talenten. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Coburg gerade in Person von Stefan Apfel und Michael Häfner immer noch eine Menge Freude bereitet. Sie sind mit viel Herzblut bei der Sache und wertschätzen unsere Arbeit.“

    Melle: „Kommen wir zum Sportlichen. Auch bei euch hat die Vorbereitung schon begonnen. In welcher Phase der Vorbereitung befindet ihr euch, wenn ihr beim 28. Linden-Cup der Sparkasse Gießen die Handballschuhe schnürt?“

    Jan Gorr: „Unsere Vorbereitung ist in diesem Jahr mit 5 Wochen extrem kurz. Sportwissenschaftlich betrachtet ist es hier fast unmöglich, wirkliche körperliche Anpassungen in den Bereichen Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer zu erzielen. Zumal da ja auch noch „ein bisschen“ Handball zu trainieren ist. Deswegen stehen gerade zu Beginn gut gesteuerte Kombinationen aus den angesprochenen Bereichen auf dem Programm. Beim Linden-Cup starten wir jetzt in unsere ersten Testspiele, bei denen es dann natürlich um taktische Themen wie die Zusammenarbeit in Angriff und Abwehr geht.“

    Melle: „Natürlich möchte man als Trainer jedes Spiel gewinnen, jedoch setzt du in der Vorbereitung bestimmt den Fokus auch auf andere Aspekte. Was möchtest du von deiner Mannschaft beim 28. Linden-Cup der Sparkasse Gießen sehen?“

    Jan Gorr: „Hier warten hochklassige Spiele auf uns und diese Gelegenheit dürfen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Darüberhinaus herrschen durch die gute Stimmung hier in der Halle immer auch wettkampfähnliche Bedingungen. Das ist gerade in der Vorbereitung natürlich hilfreich wenn man den Ernstfall testen will. Ganz konkret erwarte ich mir, dass wir in Sachen Absprachen mit unserem neuformierten Abwehr-Innenblock einen Schritt nach vorne machen. Und natürlich werden alle Akteure die Chance bekommen, sich für die entsprechende Aufgaben im Team zu beweisen.“

    Lieber Jan, wir danken Dir ganz herzlich für das Interview und drücken Dir und dem HSC 2000 Coburg viel Erfolg beim 28. Linden-Cup der Sparkasse Gießen.

    Spiele des HSC 2000 Coburg beim 28. Linden-Cup der Sparkasse Gießen:

    Mittwoch, 31.07.2019 / 20.15 Uhr / Stadthalle Linden / GWD Minden : HSC 2000 Coburg

    Freitag, 02.08.2019 / 20.15 Uhr / Stadthalle Linden / Bergische HC : HSC 2000 Coburg

    Samstag, 03.08.2019 / 17.45 Uhr / Stadthalle Linden / TV Hüttenberg : HSC 2000 Coburg

    Zur Webseite des HSC Coburg

    Dieses Team ist für den 28. Linden-Cup gemeldet:

    HSC Coburg ( 2. Bundesliga )

    Tor: K. Poltrum, J. Kulkanek, F. Apfel
    Rückraum: P. Zettermann, J. Knauer, T. Warvne, C. Neuhold, A. Schröder, M. Preller
    Außen: L. Wucherpfennig, F. Billek, M. Jaeger, F. Sproß
    Kreis: S. Weber, S. Zeman, T. Marcel
    Trainer: Jan Gorr (7. Saison)

     

    Technische Umsetzung und Betreuung der Webseite der HSG Linden und für den Linden-Cup:

     

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