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TV Hüttenberg (2. Bundesliga)

TV Hüttenberg - die sportliche Überraschungspackung

Der TV Hüttenberg bleibt in der laufenden Saison 2018/19 eine sportliche Überraschungspackung. Das zeigte unter anderem die letzten Spieltage, an denen die Blau-Roten mit schwacher Offensive beim TuS Ferndorf klar mit 17:25 baden gehen mussten, zwei Tage später allerdings den Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten mit 26:24 nach Hause schickten.

“Meine Mannschaft hat Charakter“, stellte TVH-Trainer Emir Kurtagic nach dem Sieg über die Schwaben freudig fest, auch wenn sich im Wechsel auf die kommende Spielzeit 2019/20 einmal mehr einiges im Kader der Mittelhessen verändern wird. Wesentliche Austausche finden dabei auch auf der administrativen Seite statt, denn Coach Kurtagic wird fortan bei Ligakonkurrent TuS Nettelstedt-Lübbecke auf der Trainerbank sitzen, während beim Traditionsverein aus Hochelheim und Hörnsheim Youngster Frederick Griesbach (VfL Pfullingen) die taktischen Geschicke übernehmen wird. Der 30-Jährige, dessen Spezialität mit offensiver Deckung und Fokus auf das Konterspiel ein wenig an die glorreichen Jahre unter Jan Gorr erinnert, wird zur kommenden Spielzeit die Möglichkeit bekommen, mit vielen jungen Talenten und einigen Erfahrungsträgern zu arbeiten.

Der aktuell zweitbeste Torjäger des TV Hüttenberg, Ragnar Johannsson, wird den Verein in Richtung des Bergischen HC verlassen, woraufhin der Jugendnationalspieler Hendrik Schreiber von der HSG Wetzlar die Mittelhessen auf Leihbasis ergänzen wird. Dabei spart einer der Geschäftsführer der Hüttenberger Handball-Marketing GmbH & Co. KG, Lothar Weber, nicht mit hoffnungsvollen Worten gegenüber des 20-Jährigen: “Hendrik ist sicherlich das größte Rückraumtalent der Region und wir sind froh, dass er uns in der kommenden Saison verstärken wird“. Der gebürtige Südhesse fühlt sich auf der Spielmacherposition am Wohlsten, kann aber dazu variabel im Rückraum eingesetzt werden.

Den scheidenden Fabian Schomburg im Kasten wird des Weiteren Dominik Plaue vom Dessau-Roßlauer HV ersetzen. Auch mit dem 23 Jahre alten Bad Homburger, der laut Geschäftsführer Fabian Friedrich “ideal in das Anforderungsprofil des TVH passt und noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist“, verfolgen die Bundesligaabsteiger das Konzept der Verjüngung, das auch mit dem jüngsten Neuzugang vom TBV Lemgo Kern des Ganzen darstellt.

So kommt Linksaußen Robin Hübscher aus dem Lipperland zum Zweitligisten, der im Deckungsverband auch die Position im linken Rückraum besetzen kann. “Robin kann bereits auf mehrere Einsätze in der Bundesliga sowie einige Erfahrung in der ersten Bundesliga zurückblicken. Das kann sehr wichtig für uns sein“, meint Friedrich. In der laufenden Spielzeit war Hübscher in 28 Bundesligaspielen zumindest mit von der Partie und erzielte insgesamt neun Treffer für den TBV.

Nebst den aufgeführten Abgängen verlässt auch der langjährige „Mr.Zuverlässig“ des TVH, Daniel Wernig, die Hüttenberger und wird den Herbst seiner Karriere mit einer neuen Herausforderung bei der HSG Hanau in der 3.Liga Ost angehen.

Zuletzt wird es noch eine Verschlankung in der sportlichen Leitung des Vereins geben, in der Arno Jung ebendiese nicht mehr als feststehende Position übernehmen wird. “Aufgrund der wirtschaftlichen Aufstellung für die kommende Runde werden wir diese Stelle konzeptionell auf mehrere Köpfe innerhalb der Marketing GmbH verteilen“, erklärte Geschäftsführer Friedrich. Der 61-Jährige hätte zwar gerne an seinen in Gang gebrachten Aufgaben weitergearbeitet, bedankt sich gleichermaßen aber auch für die guten Erfahrungen und Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Patrick Olbrich

Neuer Trainer beim TV Hüttenberg

Conrad Melle spricht mit Frederick Griesbach

(cm) Nach zwei Jahren beim TV Hüttenberg zog es Trainer Emir Kurtagic zum TuS N-Lübbecke, sodass er das sportliche Zepter zu dieser Saison an seinen Nachfolger Frederick Griesbach übergab. Der 30-Jährige kommt aus der 3. Liga vom VfL Pfullingen und ist im mittelhessischen Handball noch ein unbeschriebenes Blatt. Das wird sich spätestens ab dem 29.07.2019 ändern, weil dann der Startschuss zum 28. Linden-Cup der Sparkasse Gießen ertönt. Dort wird sich der A-Lizenzinhaber zum ersten Mal dem heimischen Handballpublikum auf der TVH-Bank präsentieren. Was er von seinem Team in der Stadthalle Linden erwartet, wie er über sein junges Alter als Profitrainer denkt und noch vieles mehr, können Sie im folgenden Interview nachlesen.

Melle: „Herr Griesbach. Herzlich willkommen im handballverrückten Mittelhessen. Ihr erstes Mal beim traditionsreichen Linden-Cup der Sparkasse Gießen. Was haben Sie bisher über das Turnier gehört, und was erhoffen sie sich?“

Griesbach: „Gehört habe ich schon einiges vom Turnier, vor allem über die gute Organisation, die volle Halle mit attraktiven Gegnern und dass es meistens gutes Wetter mit warmen Hallen hat. Wir erhoffen uns vom Turnier, die trainierten Dinge gegen sehr gute Gegner im Praxistest zu festigen.“

Melle: „Mit 30 Jahren gehören Sie zur jüngeren Riege der 2. Ligatrainer. Haben Sie mit Vorurteilen zu kämpfen, oder wie entgegnen Sie Kritikern, die Ihnen die nötige Erfahrung im „Haifischbecken“ Profigeschäft absprechen?“

Griesbach: „Bisher hat mir zumindest niemand persönlich gesagt, dass er mir die Erfahrung abspricht. Ohnehin denke ich, dass Erfahrung zwar sehr wertvoll sein kann, aber von Erfahrung allein gewinnt man auch keine Spiele. Positiv formuliert ist man als junger Trainer in vielen Dingen deutlich freier, also weniger voreingenommen und festgefahren.

Melle: „Sie haben den Ruf des positiv Handballverrückten und werden als sehr akribisch beschrieben. Wo glauben Sie, liegen Ihre Stärken als Trainer, und woran müssen Sie noch feilen?“

Griesbach: „Ich arbeite sehr gerne detailliert und akribisch, das ist richtig. Grundsätzlich bin ich gerne sehr gut vorbereitet, um auch auf unerwartete Situationen schnell reagieren zu können. In meinen Augen hilft es dabei enorm, einen klaren Plan zu verfolgen, an dem man sich gerade in schwierigen Phasen gut orientieren und festhalten kann.
Feilen lässt sich wahrscheinlich noch an allen Bereichen, schließlich geht es immer noch besser – aber das trifft glücklicherweise ja auf jeden zu.“

Melle: „Sie finden in Hüttenberg eine intakte Mannschaft mit jungen, talentierten Spielern aber auch mit sehr erfahrenen Akteuren vor. Wo glauben Sie, wird die größte Herausforderung liegen?“

Griesbach: „Wie Sie schon sagen, haben wir eine intakte Mannschaft mit einer sehr guten inneren Struktur. Zudem bin ich überzeugt, dass sich unsere Neuzugänge als die passenden Puzzleteile erweisen. Die Herausforderung in der Vorbereitung ist, uns in die bestmögliche Verfassung zu bringen. Sowohl technisch-taktisch als auch mental und vor allem körperlich. In der Saison dürfen wir bei einer solchen Ausgeglichenheit jedes einzelne Spiel als riesige Herausforderung ansehen, denn auch in diesem Jahr gilt: Wir können jeden Gegner in der Liga schlagen, aber eben auch jeder uns.“

Melle: „Der Linden-Cup der Sparkasse Gießen findet zu einem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung statt. Welche sportlichen Vorgaben geben Sie ihrem Team für dieses Turnier?

Griesbach: „Vorgaben im Sinne einer Platzierung wird es nicht geben. Der Fokus liegt hauptsächlich auf der inhaltlichen Umsetzung der Trainingsinhalte, gerade auch gegen bessere Teams. Dass wir der Platzierung nach das schwächste Team sind, heißt selbstverständlich nicht, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen wollen.“

Melle: „Eine letzte Frage. Sozial- oder Fachkompetenz. Was ist in Ihren Augen wichtiger als Trainer?“

Griesbach: „In meinen Augen kann es hier nur die Antwort „beides“ geben. Um nachhaltig im absoluten Spitzenbereich erfolgreich zu sein, muss ein Trainer in beiden Kompetenzen hervorragend sein. Jürgen Klopp im Fußball beispielsweise, der sehr dafür gefeiert wird, mit seiner Sozialkompetenz seine Teams zu motivieren, hat mindestens eine genauso herausragende Fachkompetenz, ohne die er nicht so erfolgreich wäre – auch wenn er eher über die Sozialkompetenz definiert wird.“

Herr Griesbach, vielen herzlichen Dank für das informative Interview und viel Erfolg beim 28. Linden-Cup der Sparkasse Gießen mit dem TV Hüttenberg.

Die Spiele des TV Hüttenberg beim 28. Linden-Cup der Sparkasse Gießen:

Dienstag, 30.07.2019 / 20.15 Uhr / Stadthalle Linden / Bergischer HC : TV Hüttenberg

Donnerstag, 01.08.2019 / 20.15 Uhr / Stadthalle Linden / GWD Minden : TV Hüttenberg

Samstag, 03.08.2019 / 17.45 Uhr / Stadthalle Linden / TV Hüttenberg : HSC 2000 Coburg

Zur Webseite des TV Hüttenberg

Dieses Team ist für den 28. Linden-Cup gemeldet:

TV Hüttenberg  (2. Bundesliga)

Tor: N. Weber, D. Plauer
Rückraum: T. Sklenak, B. Zintel, M. Stegefelt, J. Klein, D. Mubenzem, H. Schreiber
Außen: C. Rompf, R. Hübscher, T. Hahn, M. Fuß
Kreis: M. Fernandes, M. Lambrecht, M. Zörb
Trainer: Frederick Grießbach (1. Saison)

Layout, technische Umsetzung und Betreuung der Webseite der MSG Linden und für den Linden-Cup:

 

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