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    „Sehr zufrieden mit dem Auftakt“

    Uli Lepper hatte am Montagabend viele Hände zu schütteln. Doch daran hat sich der 80-Jährige längst gewöhnt. Zum 28. Mal richtet Lepper zusammen mit seinem Helferteam den Linden-Cup aus, und zum 28. Mal nutzen die Handballer das Turnier, um ihre Form zu testen. So auch zum Auftakt die Landesliga-Mannschaft der Gastgeber, die allerdings gegen die zwei Klassen höhere HSG Wetzlar U23 keine Chance hatten und mit 16:36 (11:19) unterlagen.

    Auch das zweite Spiel war eine deutliche Angelegenheit. Die HSG Pohlheim gewann in dieser Höhe überraschend mit 30:20 (14:1) gegen die HSG Kleenheim/Langgöns.

    An diesem Dienstag greift dann der TV Hüttenberg ins Geschehen ein. Die Truppe des neuen Trainers Frederick Grießbach trifft um 20.15 Uhr auf den Bundesligisten Bergischen HC. Vorher (18.30 Uhr) stehen sich die HSG Pohlheim und die HSG Linden gegenüber.

    HSG Wetzlar U23 - HSG Linden 36:16 (19:11)

    "Die erste Halbzeit hat mir phasenweise nicht gefallen. Danach haben wir einiges umgestellt und nur noch fünf Gegentreffer nach der Pause bekommen", sagte Wetzlars Trainer Thomas Weber. Sein Gegenüber Mario Weber haderte mit dem Ergebnis: "Mit 20 Toren Unterschied zu verlieren ist zu hoch. Unsere Leistung hat nicht gepasst."

    Nur knapp zehn Minuten hielten seine Schützlinge mit. Dann zog die U 23 davon. Bereits beim 15:9 lief für die Grün-Weißen alles nach Plan. Die Lindener setzten nur bedingt Nadelstiche. So zum Beispiel Neuzugang Joshua Laudt. Der Torhüter parierte zunächst von Linksaußen gegen Fabian Kraft und hielt auch den folgenden Tempogegenstoß des ehemaligen Bundesligaspielers. Dennoch hieß es zur Pause 19:11 für die Domstädter.

    Der zweite Durchgang begann so, wie der erste aufhörte. Schon beim 21:11 durch Kraft betrug der Abstand erstmals zehn Treffer. In der Folge bauten die Grün-Weißen den Vorsprung kontinuierlich aus und untermauerten ihren Anspruch, Platz eins in der Regionalgruppe einzufahren. Doch davon wollte Thomas Weber nicht wissen: "Darüber habe ich mit der Mannschaft nicht gesprochen", meinte der Coach mit einem Grinsen.

    Wetzlar U23: Florian Gümbel, Fischer - Lukas Gümbel (5), Lindenstruth (1), Bremond (5), Kunzendorf (1), Lauer (2), Werth (2), Ole Klimpke (1), Kraft (11), Jan Waldegenbach (3), Okpara, Weinandt (5).

    Linden: Laudt, Finn Weber - Piesch (1), Müller (3), Hirzmann (2), Wrackmeyer (1), Mühlhans (2), Wallwaey, Jakob Höhn, Julian Weber (3/1), Ebert (1), Malte Höhn (3), Laun.

    Text: Tim Straßheim / Fotos: Achim Wagner

    HSG Pohlheim - HSG Kleenheim/Langgöns 30:20 (14:11)

    Es dauerte, bis die Partie an Fahrt aufnahm. Chris Grundmann brachte Pohlheim nach zehn Minuten mit 4:2 in Führung. Die Antwort der Kleebachtaler erfolgte nach einer Viertelstunde, als Neuzugang Simon Patt in doppelter Überzahl seine Farben mit 7:6 in Front warf.

    Doch die Schlussphase der ersten Halbzeit gehörte wieder Pohlheim. Beim 10:9 hatten Andreas Lex und Co. die Partie gedreht und lagen auch zur Pause mit 14:11 vorne.

    In den zweiten 30 Minuten gelang Kleenheim nicht mehr viel. Schnell hieß es 18:13 für den Rivalen. Der konnte sich auch auf seinen Torhüter Jannik Schlegel verlassen, der mitverantwortlich dafür war, dass sein Team Tor um Tor davonzog.

    "Wir haben nicht mit dem nötigen Engagement gespielt. Wir sind in der Vorbreitung. Aber es hat einiges nicht gepasst. Das war zu wenig", sagte ein enttäuschter SGK-Trainer Matthias Wendlandt hinterher.

    Pohlheims Trainer Jens Dapper meinte: "Das Ergebnis überrascht natürlich, sollten wir aber auch nicht überbewerten. Ich denke, Schlüssel zum Sieg war unsere 6:0-Deckung. Dagegen hat Kleenheim keine Mittel gefunden."

    HSG Pohlheim: Schlegel, Wüst - Nikolas Happel (1), Lex (4), Weisel (1), Drommershausen (4), Rühl (2), Linck (3), Grundmann (8/3), Träger, Lukas Happel (5), Ohrisch (1), Kammer (1), Wagner.

    HSG Kleenheim/Langgöns: Eckhard, Kaiser - Hoepfner (2), Wolf (1), Weller (2), Planer, Spieß (1), Wiener (2), Tonhäuser, Kollmann (1), Maximilian Leger (3), Patt (4), Friedrich (1), Lang (3), Scheibel.

    Text: Tim Straßheim / Fotos: Achim Wagner

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