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SG Kleenheim - TV Hüttenberg U23 27:23 (15:11)

In der Regional-Gruppe des Bero-Linden-Cup hat die SG Kleenheim am vergangenen Finalsamstag auch das dritte Spiel in Folge nicht verloren und damit verdient den Gruppensieg eingefahren. Gegen den Oberliga-Konkurrent des TV Hüttenberg U23 behielten die Kleenheimer kühlen Kopf und siegten letztendlich verdient 27:23 (15:11). "Wir mussten erneut einige Ausfälle kompensieren. Abermals haben die jungen Leute eine gute Leistung gezeigt und die fehlenden Akteure stark ersetzt. Unser Ziel war, in dieser Gruppe zu siegen und das haben wir verdient geschafft", fasste Johannes Wohlrab, Coach der SG Kleenheim zusammen. Nach anfänglichem Rückstand, fanden die Kleeblätter relativ schnell zu ihrer zuvor mehrfach bestätigten Form und zogen über die Station 10:6 (19.) bis auf 13:8 davon (26.).Dabei zeigte sich die SGK insbesondere in der Defensive erneut bestens aufeinander abgestimmt und hatte für Notfälle immer noch den wohl besten Keeper des Turniers, Jens Elsner, im Kasten. Offensiv lief viel über die Achse zwischen Rückraum und Neu-Kreisläufer Micha Wiener, der sich immer wieder im Zweikampf durchsetzen konnte. Im zweiten Durchgang zogen schließlich die Hüttenberger nochmals das Tempo an und setzten sich nun deutlich einfacher gegen die Kleenheimer Abwehr durch. Gerade Jonas Schleenbecker und Maximilian Rühl erzielten stets aus dem Rückraum einfache Treffer, sodass der TVH bis auf 22:23 aufschloss. Für eine Wendung sollte es allerdings nicht mehr reichen, denn zum Ende hin hatten die Grün-Weißen doch den etwas längeren Atem. In der 56.Spielminute sorgte Wiener beim 26:22 für die Entscheidung zugunsten der SG Kleenheim. "Als erster Gradmesser kann man mit diesem Auftritt in jedem Fall zufrieden sein, auch wenn es sicherlich bei allen Mannschaften noch viel zu tun gibt", kommentierte Wohlrab.

Kleenheim: Elsner, Schindowski; Woiwod (2), Keil, Straßheim (6), Reitz (2), Kassabaum (1), Krauhausen (2), Kollmann, Reusch (6), Wiener (6), Köhler (2) Hüttenberg: Dellner, Moutopoulos; Niklas (2), Hofmann (4), Langenbach, Rühl (6), Schleenbecker (5), Henkel (2), Klein, Engel (1), Dorzweiler (1), Köhler (2), Sasse

TV Hüttenberg - Bergischer HC 28:29 (12:13)

Beinahe wurde der TV Hüttenberg am vergangenen Samstagnachmittag für seine Kampf- und Einsatzbereitschaft belohnt. Zwar fehlten bei den Bundesligisten des Bergischen HC einige Akteure, aber dennoch war die individuelle Kräfteverteilung eine eindeutige Sache. Die Mittelhessen machten diese Defizite hingegen durch eine wiederum starke Moral wett und konnten dafür fast die Ernte einfahren. Schlussendlich markierte Alexander Oelze in der 58.Spielminute beim 29:27 eine Zwei-Tore-Führung für die Bergischen Löwen, welche die Entscheidung besiegelte. So verlor der TVH am Ende denkbar knapp mit 28:29 (12:13). "Wir haben wieder gezeigt, dass wir uns zu keiner Zeit aufgeben und immer wieder zurückkommen können. Von daher kann man mit diesem Resultat sicher zufrieden sein", bewertete Axel Spandau, Coach des TV Hüttenberg. In der Tat legten die Blau-Roten am letzten Bero-Linden-Cup-Spieltag wohl ihre beste Turnierleistung aufs Parkett und stellten die Nordrhein-Westfalen vor nicht unerhebliche Probleme. Beim 5:4 durch Alois Mraz ging der Traditionsverein aus Hochelheim und Hörnsheim erstmals in Front und verrichtete vor allem in der sicheren 5:1-Defensive vorbildliche Arbeit (11.). Zeitweise schienen der Mannschaft um Trainer Sebastian Hinze gar vollkommen die Lösungsansätze zur Überwindung der Abwehr zu fehlen. In der zweiten Halbzeit machten sich vorerst doch die qualitativen Unterschiede der Einzelspieler beider Teams bemerkbar, denn der BHC erzielte zunehmend einfache Treffer durch Oelze, Gutbrod oder Routinier Viktor Szylagyi. Folglich zog der Bundesligist gar mit sechs Treffern auf 24:18 davon (43.), doch davon ließen sich die Hüttenberger nicht im Geringsten beeindrucken. Zwar sollte es am Ende nicht zum ersten Punktgewinn oder gar Sieg beim Bero-Linden-Cup reichen, doch trotz allem schlug sich der TVH absolut achtbar und kann mit dem Gesamtauftritt durchaus zufrieden sein.

Hüttenberg: Schomburg, Ritschel (ab 31., bei einem Siebenmeter); Höpfner (1), Lambrecht, Wernig (11/6), Warnke (4), Scholz (3), Mraz (2), Fernandes (1), Bubalo (1), Schmidt (5), Liebald, Ludwig, Hofmann Bergischer HC: Huhnstock, Gustavsson (bei einem Siebenmeter); Preuss, N.Artmann (5), Nippes (2), Oelze (10/7), J.Artmann (1), Gutbrod (5), Szylagyi (6), Meschke, Hosse

HSG Wetzlar - TSV Hannover-Burgdorf 29:34 (12:14)

In der für das Preisgeld des Turniersiegers der Bundesligavertreter in Höhe von 2.000 € entscheidenden Begegnung hätte der HSG Wetzlar ein Unentschieden gegen den TSV Hannover-Burgdorf gereicht. Die Mittelhessen mussten aber bereits nach dreißig Minuten akzeptieren, dass die Niedersachsen wie schon bei dem 36:25-Kantersieg über den TV Hüttenberg erneut zur Bestform aufliefen. Lediglich in der Anfangsviertelstunde wussten die Schützlinge von HSC-Trainer Kai Wandschneider die Partie zu bestimmen. 9:5 (16.) führten die Grün-Weißen, so dass TSV-Coach Christopher Nordmeyer seine Deckung umstellten musste. Fortan gab es für die Wetzlarer im Angriff kein Durchkommen mehr. Neun Minuten dauerte die Funkstille der HSG-Offensive, so dass Hannover mit fünf Treffern in Folge 10:9 (25.) in Front ging, ehe Maximilian Holst wieder einmal ins Schwarze traf. Doch die Lahnstädter fanden ihren Spielfluss nicht wieder. Ausschlaggebend für den Zwischenspurt der "Recken" war die grandiose Vorstellung von Nikolai Weber im Tor des TSV, der selbst freie Würfe von Steffen Fäth, Maximilian Holst und Guillaume Joli parierte. "Ich bin zwar der älteste Spieler unserer Mannschaft, aber ich bin noch fit und nehme in jeder Saison ein Kilo ab", ulkte der Ex-Wetzlarer, der über die sechzig Minuten zwischen den Pfosten stand, weil Nationaltorhüter Martin Ziemer wegen einer Verpflichtung als Trauzeuge verfrüht aus Linden abgereist war. Im zweiten Durchgang wurde die Dominanz der "Recken" immer deutlicher. Nachdem Niko Weber wieder einmal gegen seinen HSG-Namensvetter und danach gegen Joli geglänzt hatte, nahm HSG-Übungsleiter Kai Wandschneider beim 16:21 (40.) seine zweite Auszeit. Das versetzte 5:1-Abwehrsystem der HSG und die Einwechslung von Adnan Harmandic auf der Spielmacherposition reichte nur bis zum 18:22 (42.), denn danach holte Nordmeyer seine Mannen zur Dienstbesprechung an die Außenlinie und prompt zogen die Niedersachsen auf 26:19 (46.) davon. "Wir haben jetzt im Rückraum mehrere unterschiedliche Spielertypen und sind dadurch variabler und unberechenbarer", hatte der TSV-Handball-Lehrer zu seiner Personalauswahl (Christophersen, Patrail, Szücs, Sevaljevic, Häfner, Gudmundsson) vor der Partie erklärt. Aber auch am Kreis hatten die Norddeutschen mit dem Spanier Juan Andreau und besonders in der Schlußphase durch den Norweger Joakim Hykkerud ein deutliches Übergewicht. Über die Stationen 30:23 (52.) und 32:27 (Tönnesen,57.) sicherte sich Hannover-Burgdorf selbst den in der Höhe verdienten 34:29-Sieg. Für HSG-Trainer Kai Wandschneider war die Auseinandersetzung mit einem "Europapokalaspiranten" ein wichtiger Test. "Wir sind zwar gut in das Spiel gekommen, zumal Abwehr und Torhüter in der Anfangsphase gut standen. Dann sind uns einige gute Gegenstöße gelungen und im Angriff haben wir auch Lösungen gefunden, ehe es ab der 20. Minute zum Bruch kam", meinte der HSG-Sportchef. Kollege Christopher Nordmeyer wollte den Sieg und den Turniererfolg nicht überbewerten: "Der Linden-Cup ist und bleibt nur ein Vorbereitungsturnier. Mit der Vorstellung meiner Leute bin ich aber sehr zufrieden. Wir hatten den Focus auf eine aktive Deckungsarbeit gelegt und dies ist uns gegen einen starken Gegner heute gelungen".

Wetzlar: Wolff, Hanemann (n.e.); Prieto (2), Rompf (1), Weber (2), Tönnesen (3), Laudt (1), Holst (3/1), Fäth (6), Bliznac (4), Harmandic (3), Joli (1), Balic (2), Klesniks (1). Hannover-Burgdorf: Weber, Piatke (n.e.); Johannsen (6/3), Andreau (3), Patrail, Buschmann, Hykkerud (4), Lehnhoff (1), Häfner (6), Szücs (4), Sevaljevic, Gudmundsson (3), Pollex (1), Christophersen (4), Hoffmann (2). Schiedsrichter: Krag, Hurst (Oberursel, Nieder-Eschbach) Zeitstrafen: 6:4 Min. (Prieto, Fäth, Weber - Patrail, Häfner) - Siebenmeter: 2/1 : 5/3 (Joli scheitert an Weber; Johannsen und Lehnhoff scheitern an Wolff).